Die Geschichte der Dorbena AG

1860 wird die Fabrikliegenschaft im Mühleholz erstmals aktenkundig erwähnt. Die Firma Heinrich Weilenmann & Co ersucht um die Bewilligung an, eine Baumwollweberei zu errichten. Damit beginnt auf dem Areal der jetzigen Dorbena AG die Industrialisierung des Landes. Schon 1862 wird das Fabrikgebäude im Mühleholz beträchtlich erweitert und 1866 wird die Firma in die „Weilenmann und Wachter, mech. Baumwollweberei in Vaduz-Mühleholz“ umgewandelt. 1874 beschäftigt die Firma 50 Leute und betreibt 100 Webstühle. Aus unbekannten Gründen geht die Baumwollweberei in Konkurs und wird 1877 versteigert. 1884 verkauft man sie an Gebrüder Rosenthal AG.

Im Verlaufe des 1. Weltkrieges setzt eine wachsende Rohstoffknappheit ein. 1916 stellt die Schweiz die Lieferung von Garnen nach Liechtenstein ein, da Liechtenstein von den Alliierten nicht als neutral betrachtet wird. 1916 verkauft die Firma Gebrüder Rosenthal AG die Fabrik im Mühleholz an die „Adolf Schwab, Hammersteiner Weberei und Spinnerei AG“ in Wien.

1931 übernimmt die Firma „L.H. Lorch, Esslingen“ die Fabrik und macht daraus einen Versuchsbetrieb für Bettfedern-Maschinen. 1939 erwerben die Herren Hanauar & Schmidt die Fabrik, die bis 1959 vor allem offene Bettfedern- und Daunen verkauft. 1959 kauft Herr Oesch, der seit 1955 in Schaan wohnt, den Betrieb und gliedert als erstes eine Näherei an, um der Kundschaft auch fertige Duvets und Kissen anbieten zu können.

1963 wird der Name der Firma von Hanauer & Schmidt in Dorbena AG geändert. Damit ist die heutige Dorbena geboren. In den 80iger Jahren werden mit einem Überbauungsplan die bestehenden Räumlichkeiten optimiert. Der letzte Umbau wird Ende 2006 fertig, ein geräumiger Schulungsraum für unsere Kunden. Auch in der Produktion hat man in den letzten Jahren die Arbeitsabläufe optimiert.

Seit Ende 2004 ist die Dorbena Lizenzpartner von Christian Fischbacher in St. Gallen. Mit dieser bekannten Marke kann sie seither ein Bettwarenprogramm der besten Qualität mit grossem Erfolg auch ins Ausland exportieren.

Nach dem Tod von Herrn Oesch im Jahre 1992 übernimmt seine Tochter, Mirjam Frei und sein Sohn, Josef Oesch, die Firma. Im Mai 2008 haben sie den Betrieb der nächsten Generation weitergegeben, je 50% an den Geschäftsführer Markus Freuler und an Peter Frei, den Sohn von Mirjam Frei-Oesch.